
Die Hermesdeckungen als staatliches Instrument der Außenwirtschaftsförderung sind langfristig und nachhaltig angelegt. Ein wichtiger Aspekt ist die Selbsttragung des Instruments, die auch auf lange Sicht in Krisenzeiten gegeben sein muss.
Die Grafik zeigt das kumulierte Ergebnis der Hermesdeckungen. Dabei werden die Einnahmen und Ausgaben über den Zeitraum addiert. Bis Anfang der achtziger Jahre gibt es keine nennenswerten positiven oder negativen Ausschläge des kumulierten Ergebnisses. Erst die Verschuldungskrise der Dritten Welt und der Zusammenbruch des Ostblocks führen zu einem Defizit von mehr als 13 Mrd. EUR. Über Umschuldungsabkommen gelingt es die gezahlten Entschädigungen wieder zurückzugewinnen. Ende 2006 ist der turn around geschafft und es werden wieder positive Ergebnisse erzielt.